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Prosit Neujahr

Aktualisiert: 8. Jan.

Mit diesem Glückwunsch an das Publikum leitete die Bläserphilharmonie Osttirol den Radetzky Marsch, die letzte Zugabe des Neujahrskonzert 2024 im Stadtsaal Lienz, ein.


Gut zweieinhalb Stunden zuvor, um 20:00 Uhr, eröffnete Lukas Hofmann die Veranstaltung mit den bekannten Klängen aus der Ouvertüre zu „Carmen“ von Georges Bizet. Nach den Begrüßungsworten des Moderators des Abends, Martin Wibmer, ging es mit einem selten zu hörenden Leckerbissen für die Besucher des ausverkauften Stadtsaals weiter, einem Solo für Oboe.

Gründungsmitglied und Kassier der BPHO Manfred Niederwieser bewies mit seiner Interpretation des Stücks „Variationen über ein Thema von Glinka“ von Nicolai Rimsky-Korsakow eindrucksvoll sein Können. Ebenfall bot er dem Instrument damit eine Bühne, sich mit seiner Vielfältigkeit zu präsentieren, was in ländlichen Kapellen selten bis nie mögllich ist.


Der Solist Manfred Niederwieser ©Markus Pitterle

Weiter ging es mit einem Klassiker der sinfonischen Blasmusik, der „Second Suite in F“ von Gustav Holst. In den vier Sätzen March, Song without words, Song of the Blacksmith und Fantasia on the Dargason konnten die Musiker:innen aus allen drei Osttiroler Musikbezirken (Pustertal, Iseltal, Lienz), sowie aus Mölltal, Südtirol und Wipptal ihr Können unter Beweis stellen. Das Werk verdeutlicht auch den Grundgedanken hinter dem Verein, die Darbietung sinfonischer Blasmusik durch die Zusammenarbeit der Musiker:innen von allen Teilen Osttirols und darüber hinaus.

Gefolgt wurde das Werk von der Ouvertüre „Illumination“. Diese wurde von David Maslanka geschrieben, den man mittlerweile schon fast als Haus-und-Hof-Komponisten der Bläserphilharmonie Osttirol bezeichnen kann. So zählen auch seine Werke „The Seeker“, „Give Us This Day“, „Traveler“ und “Mother Earth – A Fanfare” zum Repertoire der BPHO.

Den Abschluss des ersten Teils bildete die wunderschöne Gesangsnummer „You Raise Me Up“ von Josh Groban. Die Solistinnen Hannah und Lisa Brugger aus Matrei in Osttirol verzauberten dabei die Zuhörer:innen mit ihren beeindruckenden Stimmen.



Die Zwillinge Hannah und Lisa Brugger ©Markus Pitterle

Der zweite Teil des Konzertabends wurde von Luca Dallavia geleitet.

Den Anfang machte das Werk „Conzensus“ von Jan van der Roost. Der bekannte belgische Komponist hatte auch zum darauffolgenden Stück „Entrada Ceremonial“ einen indirekten Bezug. Dabei handelte es sich um den ersten Satz aus dem Werk „Ceremonial“ von Ferrer Ferran, welches das Pflichtstück beim Bundeswettbewerb der Höchststufe im Jahr 2023, bei dem auch die Bläserphilharmonie mit sehr gutem Erfolg teilnahm, war. Jan van der Roost war dabei ein Juror der hochkarätig besetzten Jury.

Als drittes Werk der zweiten Hälfte erklang „Amazing Grace“ in einer Bearbeitung von Frank Ticheli, gefolgt vom bekannten Marsch „Textilaku“ von Karol Pádivý.

Den offiziellen Abschluss bildete der weltberühmte Walzer „An der Schönen blauen Donau“ von Johann Strauß Sohn in einer Bearbeitung für Blasorchester von Anton O. Sollfelner.

Die Leistungen des Orchesters wurden vom Publikum mit Standing Ovations geehrt, was natürlich eine Zugabe zur Folge hatte.

Die Polka schnell „Auf der Jagd“ von Johann Strauß Sohn zeigte nicht nur das technische Können der Musiker auf, sondern offenbarte auch noch weitere Talente. So tauschte der Hornist Andreas Mattersberger sein Instrument gegen ein Gewehr (Holzattrappe) ein und machte sich auf die Pirsch. Hirsch konnte er zwar keinen erlegen, doch mit seiner Ausbeute, zwei Flaschen Bier, schien er nicht weniger glücklich zu sein.



Mattersberger Andreas auf der Jagd ©Markus Pitterle

Den wirklichen Abschluss bildeten, wie Anfangs erwähnt, die Worte „Die Bläserphilharmonie Osttirol wünscht… Prosit Neujahr“, gefolgt von einem Konfetti Regen und dem unverkennbaren „Radetzky Marsch“ von Johann Strauß Vater.



Die BPHO wünsche dem Publikum Prosit Neujahr ©Markus Pitterle

Weitere Bilder werden in Kürze auf unserer Homepage in der Galerie zu finden sein.


In diesem Sinne wünschen wir unseren treuen Zuhörer:innen ein frohes, neues Jahr 2024 und bis zum nächsten Mal.

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