Februar.14

Konzert der Bläserphilharmonie Osttirol im Stadtsaal Lienz

Ein Programm quer durch die Blasmusik-Literatur bot die Bläserphilharmonie Osttirol bei ihrem Konzert am 22. Februar 2014. Erstmals durfte das Orchester in den altehrwürdigen Mauern des Lienzer Stadtsaales konzertieren.

Viele Wochen und Monate vergingen seit dem letzten Konzert der Bläserphilharmonie Osttirol – umso hungriger waren die rund 70 MusikerInnen am Ende des Jahres 2013, als die Probenphase für das Konzert Ende Februar im Stadtsaal Lienz begann. Bereits nach der Leseprobe war klar, dass das von den beiden Chefdirigenten ausgewählte Programm unserem Klangkörper alles abverlangen würde.

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Beim Konzert, welches diesmal von der Stadtkultur Lienz veranstaltet wurde, präsentierte die Bläserphilharmonie Osttirol Meisterwerke aus verschiedenen Epochen. Nach der anfänglichen „Jupiter Hymne“ aus dem Werk „Die Planeten“ von Gustav Holst folgte das monumentale Werk „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski, welches unter dem Dirigat von Helmut Oberdorfer stand. Die knapp 40minütige musikalische Vertonung eines Museumsbesuches forderte alle MusikerInnen unseres Orchesters bis an ihre Grenzen. Umso mehr Erleichterung sah man in den Augen der Mitwirkenden, als nach dem finalen „Das großen Tor von Kiew“ die erfolgreiche Aufführung dieses Werkes Gewissheit war. Anschließend wurde dem Publikum und den MusikerInnen eine kleine Pause gegönnt.

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Mit sinfonischer Blasmusik startete das Orchester unter der Leitung von Lukas Hofmann in den zweiten Konzertteil: Erstmals wurde von der Bläserphilharmonie Osttirol mit „Mother Earth – A Fanfare“ ein Werk von David Maslanka aufgeführt. Dem folgte der „Marsch op. 99“ von Sergej Prokofjew, bei welchem besonders die beiden Solisten Christian Ebner und Reinhard Bodner sehr gefordert waren. Eine ganz besondere Atmosphäre machte sich im Lienzer Stadtsaal mit dem Werk „Dusk“ von Steven Bryant breit. Die unheimliche klangliche Kraft dieser Komposition zog gleichsam Orchester und Publikum in seinen Bann. Natürlich darf beim Konzert eines sinfonischen Blasorchesters auch ein Werk eines österreichischen Komponisten nicht fehlen, weshalb das von Otto M. Schwarz komponierte „Bonaparte“ nun auf der musikalischen Speisekarte der Bläserphilharmonie stand. Als offizielles Schlussstück stand „At World’s End“, eine sinfonische Suite zur Filmmusik zu „Fluch der Karibik 3“ auf dem Programm. Dabei wusste vor allem der erst 5jährige Josef Mattersberger zu überzeugen, als er einen gesanglichen Solopart mit Bravour meisterte.

Es folgte tosender Applaus des Publikums, welcher von der Bläserphilharmonie Osttirol mit drei Zugaben belohnt wurde. Viel Lob gab es im Anschluss nicht nur für das Orchester und die SolistInnen, sondern insbesondere auch für den Sprecher Michael Egger, welcher gekonnt und mit viel Charme durch das Programm führte.

Das Konzert im Stadtsaal Lienz war ein großer Erfolg. Wir bedanken uns insbesondere bei der Stadtkultur Lienz und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte.

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