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Das Jubiläumskonzert – 10 Jahre symphonische Blasmusik in Osttirol

Zehn Jahre sind seit dem ersten Konzert der Bläserphilharmonie Osttirol vergangen. Zehn Jahre, in denen wir als Verein den Leuten die Möglichkeit boten ein symphonisches Blasorchester zu hören, ohne dafür lange Strecken und viel Geld in die Hand zu nehmen. Zehn Jahre, die begeisterten Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit gab, symphonische Blasmusik zu spielen. Wer den Moderatorinnen und Moderatoren des Konzerts zuhören konnte, weiß, welchen Anreiz diese Art der Literatur auf die Mitglieder der BPHO schaffte.

Das bringt uns auch schon zu einer Besonderheit des Jubiläumskonzert. Ungleich den vorherigen Konzerten führte nicht eine einzelne Person durch das Programm, sondern die Musikerinnen und Musiker selbst – die meisten davon Gründungsmitglieder.

Den Auftakt leitete der Chefdirigent Lukas Hofmann mit dem Marsch Jungvolk marschiert ein, bevor sein Stellvertreter Luca Dallavia den Taktstock für drei Werke übernahm.


Chefdirigent Lukas Hofmann Chefdirigent Stv. Luca Dallavia Orchestermanager Thomas Leiter


Ein Highlight in vielerlei Hinsicht war das fünfte Stück des Abends mit dem Titel Bravissimo. Erstens handelte es sich hierbei um eine Uraufführung. Zweitens war es ein Geschenk für die Bläserphilharmonie zu ihrem zehnten Geburtstag. Drittens wurde es vom Osttiroler, genauer gesagt Matreier, Hansl Klaunzer komponiert. Und viertens wurdes es von einem dritten Dirigenten des Abends dirigiert; dem Komponisten höchstpersönlich. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Vergelt’s Gott an dich, lieber Hansl.


Hansl Klaunzer dirigiert die BPHO bei der Uraufführung seines Werkes Bravissimo

Die darauffolgende Pause gab den Zuhörerinnen und Zuhörern, wie auch den Musikerinnen und Musikern kurz Zeit zum“ Verschnaufen“, bevor es mit dem nächsten Höhepunkt in die zweite Hälfte ging. Anlässlich zu unserem Jubiläum gaben wir ein Werk in Auftrag. Dieses wurde von Andreas Waldner, der ebenfalls zu Gast war, komponiert. Es trägt den passenden Namen A Wind’s Decade.


Andreas Waldner im Interview mit Lisa Steiger

Gefolgt wurde das Werk, dass beim heurigen Promenadenkonzert uraufgeführt wurde, von einem Klassiker der symphonischen Blasmusik, nämlich First Suite in Eb for Military Band von Gustav Holst. Wer die BPHO in den letzten Jahren verfolgte, weiß, dass einer nicht fehlen darf. Der mittlerweile leider verstorbene David Maslanka. Von ihm spielten wir das Werk The Seeker.

Bevor das Schlussstück ertönte, war es Zeit für ein Solo. Gründungsmitglied, Schriftführer Stv.in, Social Media Beauftragte und Registerführerin der Saxophone Katrin Gutwenger gab auf ihrem Sopransaxophon das Stück Someone like you aus dem Musical Jekyll & Hyde zum Besten.


Katrin Gutwenger bei ihrem Solo

Nach dem gelungenen Auftritt war es dann endlich Zeit für das, offiziell, letzte Werk des Abends – The Wellerman.

Das mitreisende Stück zum Abschied brachte viel Applaus und Rufe nach Zugaben mit sich. Dem Wunsch des Publikums kamen wir gerne nach. So stellten wir unter der Leitung von Luca Dallavia mit dem Marsch Meine Heimat ist Tirol auch unsere Gesangskünste auf die Probe, ehe wir unter Lukas Hofmann den Abend mit dem passenden Werk Guten Abend, gut‘ Nacht beendeten.

Ein herzliches Dankeschön unseren Sponsoren, ohne die der Erhalt des Vereins nicht möglich wäre. Weiters bedanken wir uns bei der Stadtkultur, die uns wieder die Möglichkeit gab, im Stadtsaal zu konzertieren. Ein großes Dankeschön auch an unser treues Publikum, das immer wieder zahlreich unseren Klängen lauscht.

Und das größte Dankeschön geht dieses Mal an die Musikerinnen und Musiker selbst. Ohne euch wäre das alles nicht möglich!


Ein gelungenes Konzert geht zu Ende - für das Jahr 2022 sagen wir Guten Abend, gut' Nacht

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