Februar.18

Eine Reise durch die Musikgeschichte

Von Händel bis Maslanka, von der klassischen Ouvertüre zu Mozarts „Le nozze di Figaro“ bis hin zu Friedrich Guldas Konzert für Cello und Blasorchester – die Bläserphilharmonie Osttirol machte sich am Samstag, den 24. Februar 2018, auf eine Reise durch die Musikgeschichte. Das zahlreich anwesende Publikum im Lienzer Stadtsaal war ein mehr als würdiger Reisebegleiter an diesem Abend.

Eröffnet wurde das Konzert durch eine Blechbläser-Abordnung der Bläserphilharmonie, welche Karl Rosners bekannte Wiener Opernballfanfare in den Lienzer Stadtsaal schmetterte. Anschließend folgte sogleich der Höhepunkt der Veranstaltung, nämlich das Konzert für Violoncello und Blasorchester in fünf Sätzen vom österreichischen Komponisten Friedrich Gulda. Neben dem Cellosolo verstärkten Gitarre, Jazz-Bass, Kontrabass und Schlagzeug das Blasorchester. Die Solistin, Ludmila Kucher aus der Ukraine, zog dabei das Publikum durch ihre Virtuosität und Musikalität in ihren Bann.

Im zweiten Teil wurde die musikgeschichtliche Reise mit dem 70-Mann-Orchester fortgesetzt. Als Eröffnung erklang die Krönungshymne von G. F. Händel „Zadok the Priest“. Es folgten u. a. die Ouvertüren zu „Die Hochzeit des Figaro“ (W. A. Mozart) sowie die „Raymond Ouvertüre“ von Ambroise Thomas. Ein weiteres Highlight erklang mit „Give Us This Day“ vom kürzlich verstorbenen US-amerikanischen Komponisten David Malsanka.

Für den Applaus des zahlreich anwesenden Publikums bedankte sich das Orchester mit zwei Zugaben und weckte somit bereits die Vorfreude für das nächste Konzertprojekt, nämlich den Auftritt im Rahmen der Innsbrucker Promenadenkonzert am Sonntag, den 22. Juli, um 19:30 im Innenhof der kaiserlichen Hofburg.

HIER GEHT’S ZUR GALERIE VOM KONZERT IN LIENZ

Kommentare sind deaktiviert.