Januar.15

Neujahrskonzert der Bläserphilharmonie Osttirol im Gustav-Mahler-Saal in Toblach

Am 2. Januar 2015 bestritt die Bläserphilharmonie Osttirol mit einem Neujahrskonzert in Toblach ihren ersten Einsatz außerhalb der Grenzen Osttirols. 500 begeisterte Zuschauer waren dabei.

Für die Mitglieder der Bläserphilharmonie Osttirol war die Advent- und Weihnachtszeit 2014 doppelt anstrengend, standen doch neben der alljährlichen vorweihnachtlichen Hektik auf die Proben für das Neujahrskonzert 2015 in Toblach auf dem Programm. Die Gelegenheit, im Gustav-Mahler-Saal musizieren zu dürfen, war für die MusikerInnen Motivation genug, um mit viel Freude und Einsatz ans Werk zu gehen.

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Eröffnet wurde das Konzert, welches unter dem Motto „Von Wien in die Welt“ stand, mit dem bekannten Marsch „Gruß aus Wien“ von Robert Stolz. Darauf folgte mit der bekannten Overtüre „Russlan and Ludmilla“ von Michail Glinka eine russische Komposition, eher das Orchester mit der Polka „Damenspende“ von Johann Strauß Sohn nochmals nach Wien zurückkehrte. Beschlossen wurde der erste Konzertteil mit Gioacchino Rossinis „Introduktion, Thema und Variationen für Klarinette und Orchester“, bei dem unsere Klarinettistin Gabi Trost als Solistin brillierte und das Publikum begeisterte.

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Nach einer kurzen Pause, in welcher das Team vom Kulturzentrum Grandhotel Toblach das Publikum auf ein Glas Sekt einlud, präsentierte das Orchester feierliche Klänge von Nikolai Rimsky-Korsakov, nämlich „Procession of the Nobles“. Reiseführer und Moderatoren Anna Oberrauch und Michael Egger stimmten das Publikum anschließend auf das modernste Stück das Abends ein. „Time to take back the Knights!“ heißt das Ding aus der Feder von Stephen Mellilo, bei dem es ordentlich zur Sache geht. Darauf folgten mit einem Auszug aus der Filmmusik zu „Schindlers Liste“ für Violine und Orchester ruhigere Töne. Als Solistin fungierte dabei Sabine Wilhelmer aus dem Lesachtal, die mit ihren sanften Klängen das Publikum beeindruckte. Nach verklungenem Applaus wagte sich die Bläserphilharmonie Osttirol abermals auf eine Reise nach Russland, genauer gesagt zum Komponisten Dimitri Schostakowitsch mit seiner „Jazz Suite No.1“. Abgeschlossen wurde der offizielle Konzertteil mit den rhythmischen Klänge von „Conge del Fuego“, ein Werk das Komponisten Arturo Marquez.

Für den tosenden Applaus bedankte sich die Bläserphilharmonie mit zwei Zugaben, wobei natürlich, wie es sich für ein Neujahrskonzert gehört, der Radetzky Marsch von Johann Strauß Vater nicht fehlen durfte. Während sich das Publikum zufrieden auf die Heimreise machte, feierten die MusikerInnen ihr gelungenes Konzert in der Pizzeria Glory in Heinfels noch gebührend.

HIER GEHT’S ZUR GALERIE VOM NEUJAHRSKONZERT IN TOBLACH

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