Februar.13

„Sagenhaft“

Das Orchester entführte dieses Mal in die Welt der Sagen und Mythen. Am Freitag, 1. März und Samstag, 2. März 2013 fanden zwei weitere  Konzerte der Bläserphilharmonie in Virgen und Lienz statt.

Nach den erfolgreichen Premierenkonzerten vor genau einem Jahr, dem Gemeinschaftskonzert mit dem „North Netherlands Youth Orchest“ aus Holland Ende Juli und den Konzerten unter dem Motto „Blasmusik verbindet“ im September präsentierte sich die Bläserphilharmonie Osttirol dieses Mal unter dem Motte „Sagenhaft“.

Wie schon bei den vorhergehenden Projekten dauerte die Probenphase einen Monat. In vier Nachmittagsproben wurde im Probelokal der Stadtmusik Lienz und im Probelokal der Musikkapelle Thurn ein anspruchsvolles Programm einstudiert.

Bei den Konzerten unter dem Motto „Sagenhaft“ präsentierte die Bläserphilharmonie Osttirol Meisterwerke aus verschiedenen Epochen. Begonnen wurden die Konzerte mit der „Fanfare Festive“ von Michael Geisler. Dieses Werk ist ein Geschenk des Dirigenten des NNJO Eric Janssen an die Bläserphilharmonie Osttirol. Mit „Perseus“, einem Werk von Satoshi Yagisawa, tauchte die Bläserphilharmonie dann erstmals richtig in die Welt der Sagen und Mythen ein. Daraufhin folgte, dirigiert von Chefdirigent Lukas Hofmann, ein Klassiker der Sinfonischen Blasmusik-Literatur – die „Armenischen Tänze“ (Part I) von Alfred Reed. Mit dem „Florentiner Marsch“ führte ein weiterer Klassiker der Blasmusik auf das nächste Highlight der Konzerte hin – das „Concerto for Trumpet“ von Alexander Arutjunjan mit Musikschuldirektor Jo Mair als Solisten.

Der zweite Teil wurde mit der berühmten „Festive Overture“ von Dimitri Shostakovich und Helmut Oberdorfer am Dirigentenpult eröffnet. Wie beim Premierenkonzert vor einem Jahr war der amerikanische Komponist Steven Reineke auch diesmal mit einem Werk vertreten. „Fate of the Gods“ gab einen kleinen Vorgeschmack auf das darauf folgende große Highlight der Konzerte – die Uraufführung des Werkes „Die Dolomitenkrone“ von Thomas Asanger. Anlässlich ihres 1. Gründungsjubiläums vergab die Bläserphilharmonie Osttirol einen Kompositionsauftrag an den oberösterreichischen Komponisten Asanger, welcher in seinem Werk eine Osttiroler Sage mit dem gleichnamigen Titel vertont. Beim Konzert in der RGO-Arena lies es sich der Komponist nicht entgehen, selbst anwesend zu sein und der von ihm geschaffenen Musik zu lauschen. Mit dem Werk „Polka and Fuge from Schwanda, the Bagpiper“ von Jaromir Weinberger beschloss das Orchester den offiziellen Teil des Konzertes.
Für den tobenden Applaus der Publikums bedankte sich die Bläserphilharmonie Osttirol mit gleich drei Zugaben.

Begeisterte Zuhörer, ein gut gefüllter Mehrzwecksaal in Virgen und eine volle RGO-Arena lassen uns gespannt und motiviert auf unsere nächsten Projekte schauen.

HIER GEHT’S ZUR GALERIE VOM KONZERT IN DER RGO-ARENA IN LIENZ

HIER GEHT’S ZUR GALERIE VOM KONZERT IN VIRGEN

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